Vitamin- und Nährstoffmangel bei Haarausfall

Haarausfall ist nicht selten das Ergebnis einer unausgewogenen Ernährung. Insbesondere eine ausreichende Zufuhr von Eisen, Zink und B-Vitaminen ist unabdingbar für gesundes und kräftiges Haarwachstum. Decken lässt sich der Bedarf am einfachsten mit einer gesunden und ausgewogenen Kost. Sollte ein Mangel vorliegen, macht sich das vor allem durch brüchige Haare bzw. Nägel bemerkbar, außerdem führt eine Unterversorgung in der Regel zu einer Störung des Haarwachstumszyklus, was letzten Endes Ursache für das lichter werdende Haar ist.

Viele Betroffene versuchen mit Nahrungsergänzungsmittel dem dünner werdenden Haar entgegenzuwirken. Erhofft wird sich von diesen Präparaten aber nicht nur eine Zunahme der Haardichte, sondern auch eine Verbesserung der Haarstruktur.

Glücklicherweise verfügen wir heutzutage über fundiertes Wissen hinsichtlich Vitamine/Mineralstoffe und deren Bedeutung für das Haarwachstum. Und so stehen uns heute Produkte zur Verfügung, die auf jahrelange Forschung beruhen und deren Wirkung in Studien belegt werden konnte.

Bei diffusem Haarausfall ohne erkennbare Ursache und beim saisonal Haarwechsel,  verstärkter Haarverlust nach dem Sommer, haben sich vor allem B-Vitamine, welche in Kombination mit schwefelhaltigen Aminosäuren eingenommen werden, als hilfreich herausgestellt. Im ausgewogenen Verhältnis sind diese Vitalstoffe in Priorin enthalten. Zusätzlich weist das Produkt noch ein Pflanzenextrakt auf, welches reich an Silizium, Magnesium, Kalium und Eisen ist. Diese Vitalstoffkombination steigert laut Studien den Anteil der "Wachstumshaare"(Haare im Wachstum). Ersichtlich wurde dies nicht nur durch ein spezielles Analyseverfahren, auch registrierten die Anwender ein Rückgang des Haarausfalls, zudem bemerkten sie eine Verbesserung des Haarbildes.

Selbstverständlich ist dieses Präparate bei einem bestehenden Mangel nicht angezeigt, vielmehr sollte das Defizit mit einer Ernährungsumstellung oder der Einnahme eines geeigneten Mittels bekämpft werden.

Eisenmangel - häufige Ursache von Haarausfall

Eisenmangel ist weit verbreitet. Schätzungsweise 10-20% aller Menschen weltweit leiden an dieser Mangelerscheinung. Personen mit Haarausfall sind sogar öfter davon betroffen. So zeigen französische Untersuchungen, dass 60% der Frauen mit diffusem Haarausfall einen eklatanten Eisenmangel haben. Demnach liegt der Schluss nahe, dass eine ausreichende Versorgung mit Eisen für gesundes und kräftiges Haarwachstum unverzichtbar ist.

 

Wer hat einen erhöhten Bedarf?
Insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter sind auf eine eisenreiche Nahrung angewiesen, da durch die Regelblutung eine große Menge des aufgenommenen Eisens
wieder ausgeschieden wird. Aber auch bei Jugendlichen und schwangeren Frauen besteht ein erhöhter Bedarf. Diesen Personengruppen ist eine eisenreiche Nahrung anzuraten. Als ausgezeichnete Quelle dienen hierbei Schweinsleber, Kalbsleber und Putenfleisch. Für Vegetarier eigenen sich Hülsenfrüchte wie Mungbohnen, weiße Bohnen und Erbsen. Aber auch Weizenkleie hilft mit ihren 16g pro 100g den täglichen Bedarf zu decken. Wer mit Eisenmangel zu kämpfen hat, kann außerdem auf eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Sinnvoll sind insbesondere Präparate, die neben Eisen auch Vitamin C enthalten.

 

Bioverfügbarkeit
Was nicht vergessen werden darf, ist, dass pflanzliches Eisen eine niedrige Bioverfügbarkeit aufweist. So verwertet der Körper nur etwa 1-10% des pflanzlichen Eisens.
Glücklicherweise kann man schon durch kleine Menge Vitamin C die Verfügbarkeit des pflanzlichen Eisens um das 2-4 fache erhöhen. Schon allein deshalb sollten Vitamin-C-haltige Lebensmittel wie Obst und Gemüse in keiner Ernährung fehlen.

Woran ist ein Mangel erkennbar?
Mittels einer Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, inwieweit ein Mangel besteht bzw. die Reserven aufgebraucht sind. Darüber hinaus manifestiert sich das Defizit auch körperlich und seelisch. Warnzeichen sind insbesondere Müdigkeit, Herzbeschwerden, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Kreislaufstörung und brüchige Nägel und dünne Haare. 

B-Vitamine (Biotin,Pantothensäure)

B-Vitamine gehören mit Sicherheit zu den am meist beachteten Vitalstoffen, wenn es um übermäßigen Haarausfall geht. Insbesondere Biotin gilt regelrecht als Wundermittel gegen Haarverlust, was unter anderem die Tatsache erklärt, warum viele Hersteller ihre Haarwuchsmittel mit Biotin anreichern. Obwohl in unseren Breitengraden ein Biotinmangel so gut wie nie vorkommt, kann durch eine Supplementierung oftmals der Anteil der "Wachstumshaare" erhöht werden. Ebenfalls wirkt sich das B-Vitamin positiv auf das Nagelwachstum aus und spielt für eine gesunde Haar- und Nagelstruktur eine entscheidende Rolle. Natürlich sollte man von Biotin nicht allzu viel erwarten. Was aber ganz klar für das Vitamin spricht, ist der günstige Preis. So kostet ein Jahresvorrat* nicht mal 20€.

Pantothensäure ist ebenso ein B-Vitamin und hat auf verschiedenste körperliche Prozesse Einfluss. So regt Pantothensäure unter anderem die Zellteilung in den Haarfollikel an, zudem fördert der Vitalstoff die Immunabwehr und hat eine positive Wirkung auf die Wundheilung. Liegt ein Mangel vor, was sehr selten vorkommt, äußert sich dieser häufig durch Müdigkeit, Anämie oder Depressionen. Nahrungsmittel mit reichlich Pantothensäure sind im Übrigen: Rindfleisch, Hühnerei, Milch, Apfelsinen und Melonen

Ohne Zink kein gesundes  Haarwachstum!

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, denn es wird unter anderem für die Zellteilung, Wundheilung und Eiweißsynthese benötigt. Für die Haarbildung ist Zink ebenso wichtige, denn das Spurenelement ist an der Bildung von Keratin beteiligt. Demnach verwundert es nicht, dass ein Mangel mit vermehrtem Haarausfall in Verbindung steht.

Zinkmangel

Bei der vegetarischen Ernährungsweise kommt es oft zu Zinkmangel, da auf zinkreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milch, Eier und Fleisch verzichtet werden. Symptome, die auf einen Mangel hindeuten, sind vielfältig. So kann es z.B. verstärkt zu Akne, Ekzemen, Wundheilungsstörungen, Haarausfall, brüchige Nägel und Konzentrationsschwierigkeiten kommen.


Zink und Hautkrankheiten

Die hohe Konzentration von Zink in der Haut bzw. in den Anhangsgebilden ist ein Hinweis darauf, dass dieses Spurenelement dort an wichtigen Prozessen beteiligt ist. So stimuliert Zink das Immunsystem und unterbindet gleichzeitig die übermäßige Freisetzung von Histamin. Darüber hinaus bekämpft es durch seine bakteriostatisch Wirkung Propioni-Bakterien und Staphylokokken. Aus diesen Gründen nimmt Zink auch eine wichtige Rolle bei der Behandlung verschiedenster Hauterkrankungen ein. Vor allem bei leichten Formen von Akne stellt die zusätzliche Einnahme von Zinkpräparaten* eine interessante Behandlungsoption dar. Untersuchungen haben sogar zutage gebracht, dass Aknepatienten oftmals an Zinkmangel leiden und von einer zusätzlichen Substitution profitieren. Durch die Einnahme des Spurenelemts nimmt die Anzahl der Komedonen, Papeln, Pusteln und Knoten merklich ab, zudem verbessert sich das subjektive Befinden.

Zink und anlagebedingter Haarausfall

Was Personen mit „normaler“ Akne und anlagebedingtem Haarausfall gemein haben, ist, dass deren Talgdrüsen bzw. Haarfollikel extrem empfindlich auf ein körpereigenes Hormon (Dihydrotestosteron) reagieren. Dieses Hormon fördert die Talgproduktion und lässt die überempfindlichen Haarfollikel schrumpfen. Interessanterweise setzt Zink genau hier an. So führt die Einnahme des Spurenelements dazu, dass bei Aknepatienten die Konzentration von Dihydrotestosteron in der Haut sinkt und zugleich die Aknesymptome abnehmen. Ob Zink aber den anlagebedingten Haarausfall stoppt, ist nicht belegt, weswegen auch die üblichen Haarwuchsmittel eine bessere Option darstellen. Für Männer steht zudem noch der verschreibungspflichtiger Wirkstoff Finasterid zur Verfügung.

L-Cystin

L-Cystin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die für die Regenation der Haut und für die Bildung von Haaren von entscheidenderer Bedeutung ist. Fehlt diese schwefelhaltige Aminosäure bzw. liegt ein Mangel vor, ist das Wachstum von Haut und Haaren erheblich beeinträchtigt. Sogar Menschen ohne Mangel können von einer Supplementierung profitieren. Wie anfangs erwähnt, ist L-Cystin neben mehreren B-Vitaminen ein Grundbaustein bei der diätische Behandlung von Haarausfall. Wirksam ist die Kombination aber nicht nur bei diffusem Haarausfall, auch bei anlagebedingtem Haarverlust trägt sie zur Steigerung des Anagenrate (Anteil der Haare im Wachstum) bei.

Hirse - eine Nährstoffbombe?

Einst war Hirse ein nahezu unverzichtbares Grundnahrungsmittel, geriet dann aber doch in Vergessenheit. In jüngster Zeit gewinnt das nährstoffreiche Getreide erneut an Bedeutung und gilt regelrecht als Schönmacher. Insbesondere der hohe Gehalt an Proteine, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Kalium und Silizium (Kieselsäure) machen das Getreide attraktiv. Genau diese Inhaltstoffe sind essenziell und ein Garant für kräftiges und gesundes Haarwachstum. Zum Beispiel stärkt Kieselsäure Haut, Haare, Nägel und Knochen. Magnesium unterstützt die Haarbildung, fördert die Durchblutung und wirkt zudem entzündungshemmend. Proteine liefern Aminosäuren, welche für die Bildung von Haut und Haaren unverzichtbar sind

 

Produkt mit allen wichtigen "Haarnährstoffen"

 

Aus dem Dargelegten geht hervor, dass zahlreiche Vitalstoffe für gesundes und kräftiges Haarwachstum unverzichtbar sind. Wie aber lässt sich eine ausreichende Versorgung gewährleisten? Selbstverständlich ist hier eine ausgewogene Ernährung anzuraten. Außerdem besteht die Möglichkeit, dem Haarwachstum mit Nahrungsergänzungsmitteln auf die Sprünge zu helfen. Empfehlenswert sind vor allem die Produkt von Narovital und Vitavelle. Diese Haarwuchsmittel zeichnen sich nicht nur durch einen ausgewogenen Mix aus Nährstoffen aus, sondern sind obendrein noch ausgesprochen günstig. So kostet eine Packung nicht mal 20€. Hierfür bekommt man Präparate mit allen wichtigen B-Vitaminen, außerdem sind den Produkten noch Zink, Selen, Kupfer, Aminosäuren und haarwuchsfördernde Pflanzenstoffe wie Hirse und Bockshornklee zugesetzt.

 

           Narovital       

 

 

 

           Narovital       

 

 

 

Grundsätzliches über Haarausfall

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Auch ist der Verlust von mehr als 100 Haaren nicht gleich ein Grund zur Besorgnis. Insbesondere im Spätsommer und im Herbst können schon mal mehr Haare als üblich verloren gehen, ohne dass dahinter irgendwelche Mängel, Krankheiten oder dergleichen stecken. Dieses Phänomen dauert ohnehin nur ein paar Wochen und wird als saisonaler Haarwechsel bezeichnet. Sollte sich der Schopf aber zunehmend lichten, ist ein Arztbesuch angezeigt.

Anlagebedingter Haarausfall
Der Großteil der Menschen, die über dünner werdendes Haar klagen, leiden an anlagebedingten Haarausfall. Über 60% der Männer und mehr als 20% der Frauen werden im Laufe ihres Lebens sichtbar Haare lassen. Aufgrund einer genetischen Veranlagung schrumpfen bei Betroffenen die Haarfollikel und bilden infolgedessen nur noch dünne und kurze Haare. Typisch für den anlagebedingten Haarausfall ist der immer weiter zurückweichende Haaransatz, oftmals bildet sich zeitgleich eine "Platte". Bei Frauen dünnt das Haar meist im Scheitelbereich aus. Glücklicherweise können wir dieser Entwicklung entgegensteuern. Als hilfreich hat sich vor allem der Wirkstoff Minoxidil herausgestellt. Außerdem können Präparate mit B-Vitaminen und Aminosäuren wie Priorin nützlich sein.

Diffuser Haarausfall
Für diese Form ist das allgemein dünner werdende Haar charakteristisch. So bilden sich keine begrenzten kahlen/lichten stellen. Ursachen für den diffusen Haarausfall sind mannigfaltig. Sie reichen von der Einahme von Medikamenten bis hin zu einer falschen Ernährung. Insbesondere auf Nährstoffmängel infolge einer unausgewogenen Ernährung liegt nun unser Hautaugenmerk. Obwohl wir in einer Gesellschaft leben, wo es uns nicht an Nahrung mangelt, kann durch eine einseitige, vitaminlose aber kalorienreiche Kost ein Nährstoffdefizit entstehen. Darüber hinaus können aber auch Krankheiten und unausgewogene Diäten den Mangel bedingen. Bei ersteren handelt es sich oft um Darmerkrankungen, bei denen die Nährstoffaufnahme nur eingeschränkt funktioniert. Bei Diäten sollte immer darauf geachtet werden, dass die Kost hinreichend Vitamine/Mineralstoffe enthält.

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