Pantovigar und Priorin Kapseln- hilfreich bei Haarausfall?

Viele Menschen sind von Haarausfall betroffen. Sowohl Frauen als auch Männer leiden mit zunehmendem Alter an lichter werdendem Haar. Vor allem für das weibliche Geschlecht stellt lichtes Haar eine erhebliche psychische Belastung dar, aber auch für Männer ist ein voller Schopf  Ausdruck von Gesundheit und Vitalität. Daher ist es nur allzu verständlich, dass Betroffene dem Haarausfall entgegenwirken wollen und  nach geeigneten Haarwuchsmitteln Ausschau halten. Es dauert auch nicht lange, bis man auf bekannte Produkte wie Pantovigar oder Priorin stößt und sich folgende Fragen stellt.

  • Was darf man von diesen Vitalstoffkombinationen erwarten?
  • Bei welchen Formen von Haarausfall wirken Pantovigar und Priorin?
  • Lassen diese Produkte das Haar wirklich wieder dichter wachsen, oder kann man auf diese Präparate getrost verzichten?

All diese Fragen werden im Folgenden beantwortet. Außerdem schauen wir uns die Inhaltsstoffe von Priorin und Pantovigar genauer an und legen darüber hinaus dar, welche Ursachen hinter lichter werdendem Haar stecken können.

Diffuser Haarausfall

Charakteristisch für den diffusen Haarausfall ist das gleichmäßige Ausdünnen der gesamten Haarpracht. Demnach lassen sich nicht wie beim anlagebedingten oder kreisrunden Haarausfall bestimmte kahle/lichte Stellen ausmachen. Vielmehr scheint die Haut am gesamten Kopf immer stärker durch. Ursachen hierfür sind mannigfaltig. Sie reichen von der Einnahme von Medikamenten bis hin zu Fehlernährung. So lässt sich bei Frauen mit diffusen Haarausfall oftmals ein eklatanter Eisenmangel feststellen. Aber auch Krankheiten, übermäßiger Stress, Operationen, hormonelle Umstellungen, Essstörungen können das lichte Haar bedingen. Folglich ist ein Arztbesuch zur Klärung der genauen Ursache unumgänglich.

 

Selbstverständlich ist die Einnahme von Pantovigar bzw. Priorin in den eben erwähnten Fällen nur sehr bedingt hilfreich. An erster Stelle steht natürlich die Ursachenbehebung. So ist bei einem Nährstoff-/Vitaminmangel eine Ernährungsumstellung angezeigt. Außerdem kann das Defizit mittels eines Präparates ausgeglichen werden. Vitaminmangel - Ursache von Haarausfall? Sollten aber keine Ursachen erkennbar sein, kann Pantogivar in Erwägung gezogen werden. Dieses Präparat hat sich in solchen Fällen als hilfreich erwiesen. Eine kleine Studie brachte zutage, dass Kombinationen von schwefelhaltigen Aminosäuren und Vitaminen des B-Komplexes das Haarbild sichtbar verbesseren, zudem fallen durch die Einnahme weniger Haare aus. Höchstwahrscheinlich sind diese Erfolge der gestiegenen Anagenrate (Rate der Haare, die sich im Wachstum befinden) zu verdanken. Diese nimmt innerhalb der Studie um bis zu 8% zu. Am Anfang betrug sie nur 72,5%, in den folgenden 6 Monaten war sie auf  80,5% gestiegen. Leider erhöht Pantogivar weder die absolute Haarzahl noch den Haardurchmesser merklich.

Inhaltsstoffe von Pantovigar

  • Cystin
  • Medizinische Hefe
  • Keratin
  • B-Vitamine

 Inhaltsstoffe von Priorin

  • Hirseextrakt
  • Pantothensäure (Vitamin B5)
  • Cystin

Wichtige Inhaltsstoffe von Priorin und Pantovigar

Medizinische Hefe: Sie zählt zu den Probiotika und beinhaltet viele Vitamine, vor allem jene aus dem B Komlex wie Biotin, Folsäure, Riboflavin und Vitamin B12. Der Hefe werden außerdem viele gesundheitsförderende Eigenschaften zugesprochen. So bekämpft diese Bakterien und stimuliert zugleich das Immunsystem. Anwendungsgebiete sind unter anderem Akne, Verdauungsprobleme und Furunkulose.

Hirseextrakt: Hirse ist auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen und liefert somit wichtige Nährstoffe für gesundes Haarwachstum. Insbesondere das enthaltene Eisen, Silizium und Magnesium tragen zur Haargesundheit erheblich bei.

Cystin: Ist ein Grundbaustein der Haarsubstanz

B-Vitamine: sind unter anderem für Stoffwechselvorgänge in den Haarwurzeln erforderlich.

Keratin: Wesentlicher Bestadteil von Haaren, Finger- und Zehennägel

 

Pantovigar und Priorin zusammen?

Oft kommt die Frage auf, ob die gleichzeitige Einnahme von Priorin und Pantovigar einen sichtbaren Nutzen bringt. Obwohl hierzu keine Studien vorliegen, kann zumindest gemutmaßt werden, dass die Kombination fast identischer Inhaltsstoffe keine gravierende Verbesserung hervorruft. Eine bessere Option ist höchstwahrscheinlich der gleichzeitige Einsatz von Pantovigar/Priorin und Minoxidil. Insbesondere Letzteres erweitert die feinen Blutgefäße und steigert damit die Durchblutung.Untersuchungen zeigen sogar, dass diese Wirkung bis zu 1 h lang anhalten kann. Dank des gesteigerten Blutflusses werden die Haarwurzeln wieder ausreichend mit Nährstoffen versorgt und können folglich wieder kräftigeres Haar bilden.

Anlagebedingter Haarausfall

 
Ein weiteres mögliches Anwendungsgebiet für Pantovigar und Priorin ist der anlagebedingte Haarausfall, auch bekannt als androgenetische Alopezie. Von dieser Form sind schätzungsweise 95% aller an Haarausfall leidenden Menschen betroffen. Der anlagebedingte Haarausfall macht sich vor allem durch den immer weiter zurückweichenden Haaransatz bemerkbar, aber auch der sogenannte Hubschrauberlandeplatz ist charakteristisch für diese Form. Bei Frauen äußert sich der Haarausfall überwiegend durch das lichter werdende Haar im Scheitelbereich. Obwohl bei den Frauen dieser großteils den eben erwähnten Verlauf nimmt, könne sie dennoch das typisch männliche Muster ausbilden. Das gleiche gilt übrigens auch umgekehrt für die Männer. Nun zu den Ursachen. Obwohl kein Zweifel darin besteht, dass verschiedenste Hormone das Haarwachstum regulieren, scheinen doch männliche Geschlechtshormone beim anlagebedingten Haarausfall eine Schlüsselrolle einzunehmen. Insbesondere das in der Kopfhaut gebildete Dihydrotestosteron (DHT) bewirkt, dass die überempfindlichen Haarfollikel schrumpfen und die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Infolgedessen bilden sich nur noch kleine und dünne Haare. Im Endstadium sind diese dermaßen verkümmert, dass sie kaum mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden können.

Priorin/Pantovigar bei anlagebedingtem Haarausfall

 
Gemäß einer Studie kann die Kombination von schwefelhaltigen Aminosäuren und B-Vitaminen bei anlagebedingtem Haarausfall hilfreich sein. Die Studie zeigt auf, dass die Einnahme der Priorin Tabletten auch bei dieser Form zu einer Steigerung der Anagenrate führt. Demgemäß ist davon auszugehen, dass die Präperate den Haarausfall hinauszögern bzw. das Fortschreiten verlangsamen. Als weitaus effektiver gilt der Wirkstoff Minoxidil. Dieser vermag es sogar, die Haardicke sowie die Haaranzahl zu erhöhen. Männer können außerdem noch auf das verschreibungspflichtige Medikament Propecia zurückgreifen.
 
 

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