Priorin Kapseln | Nebenwirkungen | Erfahrungen | Inhaltsstoffe

Schon seit Menschen gedenken gilt volles und schönes Haar als Ausdruck von Gesundheit und Vitalität. Nicht umsonst räumten sogar die Römer dem Erhalt der Haarpracht eine dermaßen hohe Priorität ein. Neben nährstoffreichen Tees setzen die Römer auch auf verschiedenste Tinkturen. Im Gegensatz zu früher steht uns heutzutage eine Unmenge an Haarwuchsmittel zur Verfügung. Manche überzeugen, andere wiederum sind ihr Geld nicht wert. Ein allseits bekannter Hersteller ist  Bayer, dessen Produktlinie Priorin dient unter anderem der Behandlung von diffusem Haarausfall.

Auf dieser Seite setzten wir uns im Folgenden ausführlich mit den Priorin Kapseln auseinander und klären, inwieweit dieses Produkt dem Hyp gerecht wird und mit welchem Ergebnis gerechnet werden darf. Außerdem behandeln wir die unten stehenden Fragen.

Wirkt Priorin eigentlich?

Die drängendste Frage bezüglich Priorin kann zweifelsohne mit Ja beantwortet werden. Ja, das Nährstoffpräparat wirkt tatsächlich gegen Haarausfall. Selbstverständlich muss man an dieser Stelle einschränken, dass Priorin nicht für jeden Betroffenen eine hilfreiche Option darstellt Grundsätzlich aber vermag das Haarwuchsmittel die Anzahl der Anagenhaare zu erhöhen. Anders ausgedrückt. Durch die Behandlung nimmt der Anteil der Haare zu, die sich gerade im Wachstum befinden. Zeitgleich sinkt aber die Anzahl der Telogenhaare (Haare im letzten Stadium). Folglich bleibt also die Haaranzahl gleich. Mit der Erhöhung der Anagenrate verbessert sich aber erwiesenermaßen das Haarbild. So wirkt der Schopf insgesamt dichter. Zudem fallen weniger Haare aus. Diese Effekte sind sowohl wissenschaftlich dokumentiert als auch durch zahlreiche Erfahrungsberichte belegt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Hirseextrakt

Pantothensäure

Cystin

Wichtige Inhaltsstoffe von Priorin

Hirseextrakt ist ein wesentlicher Bestandteil von Priorin. Das Konzentrat wird mittels eines speziellen Verfahrens gewonnen, wobei nur ungeschälte Hirsekörner verwendet werden. Hirse selbst gehört zu den ältesten kultivierten Pflanzenarten überhaupt. Neben zahlreichen Vitaminen enthält diese Getreideart auch noch verschiedenste Spurenelemente. Erwähnenswert sind vor allem Eisen, Selen, Zink und Magnesium. Darüber hinaus weist Hirse noch ungesättigte Fettsäuren auf und glänzt zudem mit einem relativ hohen Anteil an Silizium. Dieses Spurenelement ist essenziell für gesunde und glänzende Haare.

Vitamin B5 ist auch bekannt unter dem Namen Pantothensäure. Das B-Vitamin ist an vielen lebenswichtigen Prozessen beteiligt. So dient Pantothensäure der Energiegewinnung in den Zellen, außerdem ist eine ausreichende Versorgung Grụndvoraussetzung für ein starkes Immunsystem. Besteht ein Mangel, macht sich das unter anderem durch brüchige Haare und trockene und rissige haut bemerkbar. Weitere Mangelerscheinungen sind Appetitlosigkeit, Ermüdung bzw. Erschöpfung und Verstopfungen.

L-Cystin ist eine schwefelhaltige Aminosäure und wesentlicher Bestanteil der Haarsubstanz. Genauso wie das verwandte und instabile Molekül Cystein ist die in den Priorin-Kapseln enthaltene Aminosäure wichtig für die Regeneration der Haut und trägt erheblich zur Aufrechterhaltung gesunden Haarwachstums bei.

Saisonal verstärkter Haarverlust

Alle Jahre wieder suchen im Spätsommer zahlreiche Frauen den Arzt ihres Vertrauens auf. Grund für den Besuch ist oftmals der plötzlich vermehrte Haarausfall. Einige Betroffene sind sogar dermaßen vom Verlust der Haare irritiert, dass sie direkt zu Haarwuchsmittel greifen. Dabei handelt es sich eigentlich um ein harmloses Phänomen. Genauso wie unsere geliebten Haustiere neigen auch wir zu saisonal bedingten Haarwechsel. Bei uns Menschen macht sich das Phänomen vor allem in den späten Sommermonaten und im Herbst bemerkbar. Bei machen kommt es außerdem im Frühjahr zu einem weiteren Schub. Grundsätzlich ist nicht jeder gleichermaßen betroffen. Einige bleiben sogar gänzlich verschont, andere wiederum haben mehr oder wengier stark mit dem Phänomen zu kämpfen.

Erklärbar ist der Haarwechsel durch die lange und starke Sonnenbestrahlung in den Sommermonaten. Laut Experten führt sie dazu, dass über den Sommer vermehrt Haare in die Ruhephase (letzte Stadium) übergehen und dann schlussendlich im August-September ausfallen. Erfreulicherweise geht mit dem Verlust der Haare ein Wachstum neuer Haare einher, weshalb eine Behandlung  nicht zwingend notwendig ist.

Anlagebedingter Haarausfall bei Männern

Die meisten Menschen, die über dünner werdendes Haar klagen, leiden zweifelsohne an erblich bedingtem Haarausfall, in Fachkreisen auch androgenetische Alopezie genannt. Bei Männern beginnt der Haarausfall oftmals schon nach der Pubertät. Im Alter von 25 Jahren lässt sich dann bei einem Viertel ein sichtbarer Rückgang der Haardichte feststellen. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Betroffenen erheblich zu. So klagt die hälfte der Männer der Altersklasse 50+ über Haarausfall. Bei 80-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 70-80%. Charakteristisch für den anlagebedingten Haarausfall  ist der zurückweichende Haaransatz (Geheimratsecken), oftmals lichtet sich gleichzeitig das Haar auf dem oberen Hinterkopf. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch die Haare an den Seiten und am Hinterkopf erhalten.

Anlagebedingter Haarausfall bei Frauen

Anders wie vielmals angenommen ist aber nicht nur das männliche Geschlecht betroffen, auch 30% der Frauen klagen über anlagebedingten Haarausfall. Im Gegensatz zum männlichen Muster nimmt dieser aber einen anderen Verlauf. So dünnt das Haar grundsätzlich nur im Scheitel aus. Außerdem manifestiert sich der Haarausfall in der Regel erst im fortgeschrittenen Alter. Bis zum 40. Lebensjahr schützt das hormonelle Gleichgewicht die Haarwurzel. Ende 30 sinkt dann zusehends die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Folglich entsteht ein Ungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Hormonen, was bei einer genetischen Veranlagung schlussendlich zur Ausdünnung der Haarpracht führt. Über 90% der Frauen über 40 sind von dieser Form betroffen.

Hilft Priorin bei erblich bedingten Haarausfall?

Hinsichtlich der Wirksamkeit von Priorin bei anlagebedingtem Haarausfall ist es schwer ein Urteil zu fällen. Zwar attestiert eine Studie dem Präparat durchaus eine Wirksamkeit. So steigert das Haarwuchsmittel den Anteil der Haare im Wachstum. Hierdurch verbessert sich nachweislich das Haarbild. Ob Priorin aber den Verlust der Haare sogar über Jahre hinweg zu verhindern vermag, ist nicht belegt. Erfahrungsgemäß verlangsamt das Produkt das Ausdünnen der Haarpracht. Zur Behandlung eignet sich unserer Ansicht nach eher Regaine.

Die wirksamsten Haarwuchsmittel auf einen Blick

Mehr erfahren

Regaine | Das beste Haarwuchsmittel aller Zeiten?

Mehr erfahren

kaschierenneu

Schütthaar und Microhaarpigmentierung | Wenn Haarwuchsmittel nicht helfen!

Mehr erfahren