Priorin Kapseln | Nebenwirkungen | Erfahrungen | Inhaltsstoffe

Schon seit Menschen gedenken gilt volles und schönes Haar als Ausdruck von Gesundheit und Vitalität. Nicht umsonst räumten sogar die Römer dem Erhalt der Haarpracht eine dermaßen hohe Priorität ein. Neben nährstoffreichen Tees setzen die Römer auch auf verschiedenste Tinkturen. Im Gegensatz zu früher steht uns heutzutage eine Unmenge an Haarwuchsmittel zur Verfügung. Manche überzeugen, andere wiederum sind ihr Geld nicht wert.

Ein Hersteller von diätischen Haarwuchsmittel ist Bayer. Dessen allseits bekannte Produktlinie Priorin dient unter anderem der Behandlung von Haarausfall. Daneben enthält die Produktlinie auch noch ein Shampoo, mit dessen Hilfe dem Haar zu altem Glanz verholfen werden sollte.

Auf dieser Seite setzten wir uns im Folgenden ausführlich mit den Priorin Kapseln auseinander und klären, inwieweit dieses Produkt dem hyp gerecht wird und mit welchem Ergebnis gerechnet werden darf. Außerdem behandeln wir die unten stehenden Fragen.

  • Welche Inhaltstoffe haben die Priorin Kapseln?
  • Bei welchen Formen von Haarausfall hilft Priorin?
  • Welche Nebenwirkungen hat das Produkt?
  • Gibt es weitere wirksame Haarwuchsmittel?
  • Wie sehen die Erfahrunge mit Priorin aus?

Wirkt Priorin eigentlich?

Die drängendste Frage bezüglich Priorin kann zweifelsohne mit Ja beantwortet werden. Ja, das Nährstoffpräparat wirkt tatsächlich gegen Haarausfall. Selbstverständlich muss man an dieser Stelle einschränken, dass Priorin nicht für jeden Betroffenen eine hilfreiche Option darstellt –mehr über die Wirkung des Präparats bei den verschiedenen Formen von Haarausfall weiter unten. Grundsätzlich aber vermag das Haarwuchsmittel die Anzahl der Anagenhaare zu erhöhen. Anders ausgedrückt. Durch die Behandlung nimmt der Anteil der Haare zu, die sich gerade im Wachstum befinden.Zeitgleich mit dieser Zunahme sinkt aber die Anzahl der Telogenhaare (Haare im letzten Stadium). Grundsätzlich bleibt also die Gesamtmenge der Haare gleich. Mit der Erhöhung der Anagenrate verbessert sich aber erwiesenermaßen das Haarbild. So wirkt der Schopf insgesamt dichter. Zudem fallen weniger Haare aus. Diese Effekte sind sowohl wissenschaftlich dokumentiert als auch durch zahlreiche Erfahrungsberichte belegt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Hirseextrakt

Pantothensäure

Cystin

Hirseextrakt ist ein wesentlicher Bestandteil von Priorin. Das Konzentrat wird mittel eines speziellen Verfahrens gewonnen, wobei nur ungeschälte Hirsekörner verwendet werden. Hirse selbst gehört zu den ältesten kultivierten Pflanzenarten überhaupt. Neben zahlreichen Vitaminen enthält diese Getreideart auch noch verschiedenste Spurenelemente. Erwähnenswert sind vor allem Eisen, Selen, Zink und Magnesium. Darüber hinaus weist Hirse noch ungesättigte Fettsäuren auf und glänzt zudem mit einem relativ hohen Anteil an Silizium, besser bekannt unter dem Namen Kieselsäure. Dieses Spurenelement ist essenziell für gesunde und glänzende Haare.

Vitamin B5 ist auch bekannt unter dem Namen Pantothensäure. Das B-Vitamin ist an vielen lebenswichtigen Prozessen beteiligt. So dient Pantothensäure der Energiegewinnung in den Zellen, außerdem ist eine ausreichende Versorgung Grụndvoraussetzung für ein starkes Immunsystem. Besteht ein Mangel, macht sich das unter anderem durch brüchige Haare und trockene und rissige haut bemerkbar. Weitere Mangelerscheinungen sind Appetitlosigkeit, Ermüdung bzw. Erschöpfung und Verstopfungen.

L-Cystin ist eine schwefelhaltige Aminosäure und wesentlicher Bestanteil der Haarsubstanz. Genauso wie das verwandte und instabile Molekül Cystein ist die in den Priorin-Kapseln enthaltene Aminosäure wichtig für die Regeneration der Haut und trägt erheblich zur Aufrechterhaltung gesunden Haarwachstums bei.

Saisonal verstärkter Haarverlust

Alle Jahre wieder suchen im Spätsommer zahlreiche Frauen den Arzt ihres Vertrauens auf. Grund für den Besuch ist oftmals der plötzlich vermehrte Haarausfall. Einige Betroffene sind sogar dermaßen vom Verlust der Haare irritiert, dass sie direkt zu Haarwuchsmittel(u.a Priorin) greifen. Dabei handelt es sich eigentlich um ein harmloses Phänomen, welches an und für sich kein Grund zur Besorgnis ist. Genauso wie unsere geliebten Haustiere neigen auch wir zu saisonal bedingten Haarwechsel. Bei uns Menschen macht sich das Phänomen vor allem in den späten Sommermonaten und im Herbst bemerkbar. Bei Wenigen kommt es außerdem im Frühjahr zu einem weiteren Schub. Grundsätzlich neigt nicht jeder gleichermaßen zu saisonalem Haarwechsel. Einige bleiben sogar gänzlich verschont, andere wiederum haben mehr oder wengier stark mit dem Phänomen zu kämpfen.

Erklärbar ist der unvermittelte vermehrte Haarwechsel durch die lange und starke Sonnenbestrahlung in den Sommermonaten. Laut Experten führt sie dazu, dass über den Sommer vermehrt Haare, welche sich gerade im Wachstum befinden, in die Ruhephase (letzte Stadium) übergehen und dann schlussendlich im August-September ausfallen.-Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass nicht die direkte Sonnenbestrahlung ausschlaggebend ist, sondern eher die langen Sommertage. Erfreulicherweise geht mit dem Verlust der Haare ein Wachstum neuer Haare einher, weshalb eine Behandlung mit Priorin nicht zwingend notwendig ist.

Anlagebedingter Haarausfall bei Männern

Die meisten Menschen, die über dünner werdendes Haar klagen, leiden zweifelsohne an erblich bedingtem Haarausfall, in Fachkreisen auch androgenetische Alopezie genannt. Bei Männern beginnt der Haarausfall oftmals schon nach der Pubertät. Sogar ein Rückgang der Haardichte um 25% lässt sich bei einem Viertel der 25 Jährigen feststellen. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Betroffenen erheblich. So leiden bei den 50 Jährigen mindesten die Hälfte an anlagebedingten Haarausfall. Bei 80 Jährigen liegt der Anteil sogar bei 70-80%. Charakteristisch für diese Form des Haarausfalls ist der zurückweichende Haaransatz (Geheimratsecken), oftmals lichtet sich gleichzeitig das Haar auf dem oberen Hinterkopf. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch die Haare an den Seiten und am Hinterkopf erhalten.

Anlagebedingter Haarausfall bei Frauen

Anders wie langläufig angenommen ist aber nicht nur das männliche Geschlecht betroffen. Auch 25% der Frauen zeigen im Laufe ihres Lebens Merkmale von anlagebedingtem Haarausfall. Im Gegensatz zum männlichen Muster nimmt dieser aber einen anderen Verlauf. So dünnt das Haar bei den Frauen grundsätzlich im Scheitel aus.