Mikrohaarpigmentierung

 

Ein interessantes Verfahren um lichtes Haar bzw. kahle Stellen zu kaschieren, ist die Mikrohaarpigmentierung. Ähnlich wie beim Permanent Make-up  werden bei diesem Verfahren Pigmente mittels ultrafeinen Nadeln in die oberste Hautschicht eingebracht. Hierdurch werden Haare imitiert, welche sogar bei näherer Betrachtung nicht von normalen Haaren zu unterscheiden sind. Für ein ansprechendes Ergebnis sind aber mehrere Sitzungen notwendig. Nicht mal kleine Narben stellen für diese Methode ein Hindernis dar, bei richtiger Anwendung können diese relativ gut kaschiert werden. Anders als bei der normalen Tätowierung ist diese Art der Pigmentierung schon nach mehreren Jahren „ausgewaschen“. Das geht umso schneller, je öfter man sich starker Sonnenbestrahlung aussetzt. Daher ist es auch ratsam, auf ausreichend Sonnenschutz zu achten. Sollte die Pigmentierung schon zu stark ausgeblichen sein, kann diese natürlich wieder aufgefrischt werden.

Allgemein bereitet dieses Verfahren keinen großen Schmerz, empfindliche Personen können dennoch auf spezielle Betäubungssalben zurückgreifen.

Nach der Behandlung sollten längere Aufenthalte in der Sonne vermieden werden. Auch um chlorhaltiges Wasser und staubige Orte sollte ein Bogen gemacht werden.

Die Ergebnisse der Mikrohaarpigmentierung sprechen für sich, diese haben auch ihren stolzen Preis. So kann die Behandlung einer kleinen Fläche mit Hunderten Euro zu Buche schlangen. Größere Flächen kosten dementsprechend mehr.

Schütthaar

Allseits bekannt ist dieses Produkt als Haar aus der Dose. Schütthaar kann in kürzester Zeit aufgetragen werden und erzeugt bei richtiger Anwendung einen ansprechenden Look. Hierfür ist aber ein bisschen Übung notwendig und die Auswahl des richtigen Farbtones. Das Produkt richtet sich ausschließlich an Personen, die noch ausreichend Eigenhaare besitzen. Denn an denen haften die mikroskopisch kleinen Fasern und erwecken auf diesem Weg die Illusion von dichtem Haar. Damit die Fasern auch bei Wind und Wetter auf dem Kopfhaar verbleiben, empfiehlt es sich, ein Fixierspray bzw. Haarspray anzuwenden. Allgemein wird das orginale Schütthaar gut vertragen, nur in sehr wenigen Fällen kommt es zu Hautirritationen. Auch beeinträchtigen die speziell entwickelten Fasern nicht die Hautatmung, da diese zu groß sind um die Hautporen zu verstopfen. Sollte noch ein Haarwuchsmittel in Anwendung sein, kann dies ohne Probleme nach dem Auswaschen aufgetragen werden.

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