Was tun bei Haarausfall? 

So bekommen Sie volles und dickes Haar

was tun bei haarausfall

Sie fragen sich, was man gegen haarausfall tun kann, durch welche Behandlung man  dickere und vollere Haar bekommt. Mit diesen und ähnlichen Fragen stehen Sie nicht alleine, denn viele Menschen leiden an dünner werdenden Haaren.

In fast allen Kulturkreisen wird dichtes Haar mit Erfolg, Vitalität und Attraktivität assoziiert. Vor allem in der westlichen Welt spielen diese Attribute eine herausragende Rolle. Insofern ist es nur verständlich, dass Betroffene dem Ausdünnen der Kopfhaare nicht tatenlos zusehen wollen und nach Wegen suchen, den Haarverlust zu stoppen oder gar rückgängig zu machen.

Schon die Römer suchten nach Methoden und Haarwuchsmitteln, welche das Haarwachstum fördern. Für sie hatte der Schopf eine besondere Bedeutung und galt schlechthin als Statussymbol. Um diesen zu erhalten, setzten sie verschiedene Samen, Pflanzen und Tinkturen ein.

Dank wissenschaftlicher Weiterentwicklung wissen wir heute  mehr über Haarwachstum als früher. So spielen nicht nur die Ernährung, Hormone und das Immunsystem eine wichtige Rolle, sondern auch Wachstumsfaktoren und die seelische Verfassung. Es setzt sich sogar allmählich die Erkenntnis durch, dass Haarausfall nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen ist, sondern erst durch das Zusammenwirken mehrere Faktoren ensteht. Diese Erkenntnis hilft uns, wirksame Behandlungsformen zu entwickeln und anzuwenden.

Schon heute stehen uns unzählige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche aber tatsächlich Abhilfe schaffen, ist oft schwer zu beurteilen. Häufig verwenden Betroffene Monate lang ungeeignete Produkte und verschwenden damit nicht nur Behandlungszeit, sondern auch Geld.

Unserer Erfahrung nach ist die Mehrzahl der auf dem Markt befindlichlichen Produkte nahezu wirkungslos und nicht mal imstande den Haarausfall zu hemmen. Auch können nur wenige Mittel Haarneuwuchs hervorrufen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist es erforderlich,  die Ursache zu kennen und frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen, denn ohne  Therapie verkümmern die Haarfollikel (Hormoneller Haarausfall) und nicht mal die potentesten Mittel vermögen diese dann „wiederzubeleben“

 

was tun bei haarausfall? wieder dickes haar
Der hormonell bedingte Haarausfall ist die am häufigsten anzutreffende Form von Haarausfall. Mehr als 60% der Männer und über 20% der Frauen leiden an dieser Form. Die Hauptursache für das Ausdünnen der Haupthaare liegt in einer erhöhten Empfindlich der Haarfollikel gegenüber dem Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons.

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Beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) dünnt das Kopfhaar nicht gleichmäßig aus, sondern es bilden sich meist scharf begrenzte kahle Stellen. Die Ursache hierfür dürfte nach jetzigem Erkenntnisstand eine Überreaktion des Immunsystems sein. Des Weiteren gibt es noch Sonderformen wie die Alopecia totalis und Alopecia universalis, bei denen auch Körperhaare und Wimpern ausfallen können.
Haare werden dünner
Der diffuse Haarausfall zeichnet sich, wie der Name schon andeutet, durch allgemein dünner werdendes Haar aus. Anders als bei den anderen Formen gehen die Haare nicht nur an einer bestimmten Stelle aus, sondern auf dem ganzen Kopf. Ursachen können Nährstoffmangel durch Fehlernährung oder Diät, Medikamenteneinnahme und Krankheiten  sein.

 

 

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Wie auf  dieser Abbildung zu sehen ist , beginnen die überempfindlichen Haarfollikel unter dem Einfluss von Dihydrotestosteron zu schrumpfen. Weiters verkürzt dieses Steroidhormon die Wachstumsphase der Haare, weswegen nur noch kleine und unpigmentierte Haare aus den Follikeln sprießen. Im Endstadium sind die Haare dermaßen verkümmert, dass sie kaum mehr mit den Augen wahrgenommen werden können. In welchem Ausmaß und mit welcher Geschwindigkeit der Haarausfall fortschreitet, hängt von genetischen und hormonellen Faktoren ab. Nach Einschätzung von Dermatologen kann das Ausdünnen der Kopfhaare durch eine ursachenbezogene Therapie verhindert werden. Durch eine frühzeitige Behandlung können sogar mittelkräftige Haare wieder in dickeres Haar zurückverwandelt werden.

 

 

Täglicher Haarverlust

Ihr Boden, Waschbecken und Bürste ist mit Haaren übersät und Sie befürchten an krankhaftem Haarausfall zu leiden. Diese Sorge teilen Sie mit vielen Menschen. Einige geraten sogar regelrecht in Panik, wenn sie nur eine kleine Anzahl an Haaren auffinden. Dabei ist Haarausfall naturgegeben. So durchläuft jedes Haar mehrere Wachstumsstadien. In der letzten Entwicklungsphase werden die alten Haare durch frisch Heranwachsende ersetzt. Normalerweise befinden sich bis zu 15% der Kopfhaare in diesem Stadium. Was zur folge hat, dass in den nächsten 2-4 Monaten ca 15.000 Haare ausfallen, um Platz für neuen Haare zu machen. Problematisch wird es erst, wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Allgemein gilt, dass man  100-150 Kopfhaare verlieren kann, ohne Gefahr zu laufen, lichtes Haar zu bekommen. Sie sollten also nicht gleich in Panik geraten, wenn Sie mal wieder einige Haare entdecken. Auch ist zu beachten, dass es Phasen gibt, wo mal mehr mal weniger Haare ausfallen.

 

 Saisonal bedingter Haarausfall

Bei einigen Menschen kann es vor allem in den Herbst- und Frühlingsmonaten zu verstärktem Haarausfall kommen. Dieses Phänomen dauert meist nur wenige Wochen und ist höchstwahrscheinlich ein evolutionäres Überbleibsel. Am auffälligsten ist diese Veranlagung bei Tieren. So können wir den vorübergehend erhöhten Haarausfall am besten bei unseren eigenen Haustieren beobachten. Diese hinterlassen besonders in den Herbsmonaten haufenweise Haare auf Möbeln, Teppichen und Kleidungsstücken. Für Wildtiere ist dieser Anpassungsmechanismus überlebenswichtig, da sie durchgehend wechselnden klimatischen Verhältnissen ausgesetzt sind. So ist ihr dichtes Fell in der kalten Jahreszeit vorteilhaft, aber im Sommer eher von Nachteil.

Dass der Mensch auch dem saisonal bedingtem Haarverlust unterliegt, hat die Arbeitsgruppe von Courtois 1996 festgestellt. Ihren Ergebnissen nach liegt der Anteil der Telogenhaare (bald ausfallende Haare) im Herbst am höchsten. Der Grund hierfür dürfte die starke Sonnenbestrahlung in den Sommermonaten sein, die dazu führt, dass immer mehr Haare von der Anagenphase(Wachstumsphase) in die Telogenphase(Ruhephase) übergehen und dann im Herbst ausfallen. In welchem Ausmaß dies geschieht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wenn aber über einen längeren Zeitraum übermäßig viele Haare ausfallen, sich lichte beziehungsweise kahle Stellen bilden, sollte ein Arzt Zurate gezogen werden. Dieser kann meist schon anhand vom Erscheinungsbild die Form und  Ursache des Haarausfalls bestimmen und über etwaige Behandlungsmöglichkeiten informieren.

  • Versuchen Sie auf das Rauchen zu verzichten, denn der Tabakkonsum verringert die Durchblutung der Haarwurzeln. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass Raucher nicht nur früher die Haare verlieren, sonder auch schneller ergrauen
  • Gegen mäßigen Alkoholkonsum ist nichts einzuwenden. Aber übertreiben Sie nicht, denn Alkohol entzieht dem Körper wichtiges Wasser.
  • Auch beim Haarefärben ist Obacht geboten, denn einige Menschen reagieren allergisch auf die Inhaltsstoffe und diese Überreaktion kann zum Verlust der Haare führen.
  • Zu viel Stress beeinträchtigt das Haarwachstum! Es wird vermutet, dass Stress die Konzentration von Noradrenalin am Haarfollikel erhöht, woraufhin Entzündungsprozesse angeregt werden, welche die Wachstumsphase der Haare verkürzen.

Nährstoffe und Haarausfall

Hinter dünner werdendem Haar können verschiedenste Ursachen stecken. Eine davon ist Nährstoffmangel. Für die Entwicklung von gesunden und kräftigen Haaren ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese auch mit ausreichend Nährstoffe versorgt werden. Dies gilt genau genommen für den gesamten Organismus, aber besonders für die Haarbildung. Denn Haarzellen gehören zu aktivsten Zellen unseres Körpers, sie teilen sich sogar 5 mal so schnell wie Hautzellen, und sind dementsprechend auf reichlich Nährstoffe angewiesen.

 Obwohl wir in einer Gesellschaft leben, wo es uns nicht an Nahrung mangelt, kann durch einseitige, vitaminlose aber kalorienreiche Kost ein Nährstoffdefizit entstehen.  Darüber hinaus können aber auch Krankheiten und unausgewogene Diäten den Mangel bedingen. Bei ersteren handelt es sich oft um Darmerkrankungen, bei denen die Nährstoffaufnahme nur eingeschränkt funktioniert. Bei Diäten sollte immer darauf geachtet werden, dass die Kost hinreichend Vitamine enthält. Dies ist nicht nur für das Haarwachstum förderlich, sondern trägt auch dafür sorge, dass alle Stoffwechselvorgänge unbeeinträchtigt bleiben, was ja letzten Endes der Gewichtsabnahme selbst Zugute kommt.

Mögliche Ursachen von Nährstoffmangel

  • Chronische Darmerkrankungen (z.b. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

  • Gestörte Nährstoffaufnahme wegen einer Darmoperation

  • Wurmerkrankungen

  • Alkoholsucht

  • Diät

  • Essstörung

 

 

 Eisen

Eines der Spurenelemente, dass immer öfter mit diffusem Haarausfall in Verbindung gebracht wird, ist Eisen. Dieser Mineralstoffe ist nach neuen Erkenntnissen essenziell für gesundes Haar- und Nagelwachstum. So konnte bei Ratten, die unter einem Enzymdefekt in der Eisenregulierung litten, durch Umstellung von normaler zu eisenreicher Diät eine Verbesserung des Haarwachstums festgestellt werden. Auch berichten immer öfter Menschen mit Eisenmangel, dass die Einnahme dieses Spurenelements sich positiv auf das Haarwachstum auswirkt.Vor allem bei Heranwachsenden und Frauen, die ein Baby austragen oder stillen, besteht erhöhter Bedarf. Ihnen ist eine eisenreiche Nahrung anzuraten. Als ausgezeichnete Quelle dienen hierbei Schweinsleber, Kalbsleber und Putenfleisch. Für Vegetarier eigenen sich Hülsenfrüchte wie Mungbohnen, weiße Bohnen und Erbsen. Aber auch Weizenkleie hilft mit seinen 16g pro 100g den Bedarf zu decken.

Vitamin B-Komplex

Weitere wichtige Vitamine für das Haarwachstum sind jene aus dem B-Komplex, allen voran Biotin. Ein Mangel an diesem Vitamin entsteht hauptsächlich durch übermäßigen Verzehr von rohen Eiern und der Einnahme von Antibiotika. Um dem vorzubeugen, sollten ausreichend Nüsse, Hülsenfrüchte und Weizenkeimen konsumiert werden. Wenn nötig kann sogar eine medikamentöse Therapie mit biotinhaltigen Präparaten gemacht werden.

Zink

Bei der vegetarischen Ernährungsweise kommt es oft zu Zinkmangel, da auf zinkreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milch, Eier und Fleisch verzichtet wird. Dies wiederum kann zu verstärktem Haarausfall führen, aber auch die Wundheilung beeinträchtigen. Obwohl Getreideprodukte eigentlich ausreichend Zink beinhalten, sollte beachtet werden, dass bei eiweißarmer Ernährung die Zink Aufnahme nicht optimal ist. Auch hier kann eine Substitution sinnvoll sein.

Haar-Nährstoffe auf einen Blick

  • Eisen: Schweinsleber, Putenfleisch ,Hülsenfrüche, Bohnen usw.

  • Vitamin B-Komplex: Weichkäse, Hering, Avocado, Hülsenfrüchte

  • Zink: Erdnüssen, Haferflocken, Rindfleisch, Austern

  • Vitamin A: Karotten, Feldsalat, Grünkohl, rote Paprika

  • Kupfer: Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne, Kakaoerzeugnisse

  • Silizium: Brennnesseln, Kartoffeln, Vollkornprodukten und Wurzelgemüsen

 

Mittel gegen Haarausfall
Pantovigar eignet sich hervorragend für die Behandlung von diffusem Haarausfall. Dieses Produkt kräftigt nicht nur die Haare, sondern bringt auch  den gestörten Haarwachstumszyklus wieder ins Gleichgewicht. Außerdem beinhalten Pantovigar die wichtigsten Nährstoffe (Keratin, B-Vitamine, Cystin), die für gesundes Haar- und Nagelwachstum essentiell sind.
Mit Minoxidil wieder zu dicken und vollen Haaren
Minoxidil gehört zu den potentesten Mitteln gegen Haarausfall. Hauptsächlich steigert der Wirkstoffe die Durchblutung  der Kopfhaut, was dazu führt, dass die verkümmerten Haarwurzeln wieder mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Infolgedessen vergrößern sich diese wieder und produzieren kräftigeres und dickeres Haar.
natürliches Haarwuchsmittel
Der Bockshornklee ist eine altbekannte Heilpflanze und natürliches Haarwuchsmittel. Schon in der Antike war diese Pflanze für ihre haarwuchsförderenden Eigenschaften bekannt. Dieses Gewächs stärkt die Haare und senkt die Haarausfallrate. Zudem unterstützen die zusätzlichen Nährstoffe in den Haarkapseln das Haarwachstum.
Mit Pantositin wieder volles Haar bekommen
Pantostin setzt an der Hauptursache des hormonell bedingten Haarausfalls an. Der Inhaltsstoffe Alfatriadol schützt die empfindlichen Haarwurzeln vor dem Haarausfall fördernden Steroid Dihydrotestosteron. So kann der Haarschwund effektiv gestoppt werden und die Haare dicker und kräftiger nachwachsen. Des Weiteren wurde festgestellt, dass Pantostin die Anzahl der Haare, die sich in der Wachstumsphase befinden, erhöht.

Wenn Sie erfahren wollen, welches Haarwuchsmittel für Sie am geeignetsten ist.

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 Wissenswertes über Haare

Haare zählen wie Fuß- und Fingernägel zu den Hautanhangsgebilden. Zu 80 % bestehen Haare aus Keratin, Haarfollikeldiese Eiweißverbindung verleiht ihnen die nötige Elastizität und Festigkeit. Wasser macht 15% der Gesamtmasse aus. Die restlichen 5% sind Pigmente, Mineralien, Fette. Erstere werden von Melanozyten produziert und verleihen den Haaren die individuelle Farbe. Durchschnittlich beträgt die Haardicke von Mitteleuropäern 0.06mm. Auch wachsen diese mit 2.5mm/Woche am zweitschnellsten, nur Barthaare wachsen mit 2,8mm/Woche noch schneller.

Außer an den Handinnenflächen, Fußsohlen, Brustwarzen und Lippen hat der Mensch am ganzen Körper Haare. Von den 5 Millionen befinden sich ca 90.000-150.000 auf dem Kopf. Blonde weisen die meisten Kopfhaare auf, gefolgt von Braunhaarigen, Schlusslicht bilden die Rothaarigen mit nur ca. 90.000. Männer haben schneller wachsende und dichtere Haare als Frauen, ihre hingegen befinden sich länger in der Wachstumsphase. Auch zwischen Ethnien gibt es große Unterschiede. So haben Europäerinnen mit über 120.000 Haaren den dichtesten Schopf. Asiatinnen 90.000 und Afrikanerinnen mit nur 81.000 die wenigsten Haare.

 

 

Haarzyklus

Wir verdanken es dem asynchronen Haarwachstum, dass unsere Kopfhaut durchgehend mit Haaren bedeckt ist. So hat jeder Haarfollikel seinen eigenen vom Nachbar Follikel unabhängigen Rhythmus. Solange sich nur ausreichend Haare im Wachstum befinden, hinterlässt der tägliche Haarverlust keine Spuren. Es ist auch erwiesen, dass die Haardichte von der Jahreszeit abhängt. So liegt im März die Anagenrate mit 90% am höchsten, im Verlauf des Jahres sinkt sie stetig, bis sie im August ihren Tiefstand erreicht hat.

 

 

kräftiges und dickes Haar

Anagen(Wachstumspnphase)

Von den durchschnittlich 100.000 Kopfhaaren befinden sich normalerweise 85-90% in der Wachstumsphase.Während dieser Phase weisen die Haarfollikel eine extrem hohe Aktivität auf. So teilen sich die Haarzellen 5x so schnell wie übliche Hautzellen. Die Länge der Anagenphase ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von genetischen und hormonellen Faktoren ab. Durschnittlich beträgt sie aber beim Mann 2-4 Jahre, bei einer Wachstumsgeschwindigkeit von ca 0.035cm/tag ergibt sich eine maximale Haarlänge von 52cm. Die Haare der Frauen wachsen zwar ein bisschen langsamer, befinden sich dafür um bis zu 2 Jahre länger im Anagenstadium und können dadurch eine Länge von 80cm erreichen. Haare, die sich in der Wachstumsphase befinden, nennt man Papillarhaar.

 

 

 

lichtes und schütteres Haar

Übergang (katagenphase)

Im Anschluss an die Wachstumsphase beginnt die Katagenphase. Bis zu 2% der Haare sind in diesem 3-4 Wochen dauerenden Stadium. In dieser Phase verkümmern die Haarfollikel und die Haare werden nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Es finden Umbauvorgänge in der Haarwurzel statt.
Haare in dieser Phase nennt man Beethaar.

 

 

 

 

Haare kräftigen und stärken

 

Ruhephase (Telogenphase)

Im letzten Stadium befinden sich gewöhnlich 12-15% der Kopfhaare. In den 4 Monaten regenerieren sich die Haarfollikel wieder und bilden neue Haare. Haare, die sich in dieser Phase befinden, nennt man auch Kolbenhaare.

 

 

 

 

 

Was tun gegen Haarausfall

dünnes, dickes HaarZupftest

Der Zupftest ist die einfachste Methode um den Schweregrad des Haarverlustes festzustellen. Dazu werden an mehreren Stellen mit dem Zeigefinger und Daumen einige Haare gegriffen und leicht an ihnen gezogen. Sollten sich 30-40 % der Haare lösen, ist von krankhaftem Haarausfall auszugehen. Wichtig ist auch noch zu ermitteln, ob sich die Haare mit oder ohne Wurzeln gelöst haben.

Trichogramm

Bei dieser Untersuchungsmethode wird mittels Lichtmikroskop das Verhältnis von wachsenden zu ruhenden Haaren bestimmt. Hierfür werden 50 Haare von der betroffenen Stelle und weitere 50 von einem gesunden Areal ausgerissen und separat unter Beschau genommen. Anhand der Haarwurzelformen kann der Arzt nun feststellen, ob ein Gleichgewicht zwischen den Wachstumsphasen besteht. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, sollte ca.1 Woche lang aufs Haarewaschen verzichtet werden. Auch tragen übermäßiges Stylen und Haarefärben zur Verzerrung des Resultats bei. Der große Nachteil diese Verfahren sind die Schmerzen,die durchs Haare ausreißen entstehen.

Trichoscan

Ein weitaus exakteres Verfahren ist der Trichoscan. Mithilfe dieses computergestützten Analyseverfahrens können Haardichte, Art der Haare, dicke der Haare und auch das Verhältnis von wachsenden zu ruhenden Haaren bestimmt werden. Anders als beim Trichogramm werden bei diesem Verfahren keine Haare herausgerissen, sondern nur eine Fläche von 2cm² rasiert. Nach 3 Tagen wird diese Stelle eingefärbt und anschließend eine Aufnahme angefertigt. Anhand dieser kann eine Software berechnen, wie viel Prozent der Haare sich in der Wachstumsphase befinden. Großer Vorteil der Trichoscans ist, dass Behandlungserfolge schnell gemessen werden können.

Blutuntersuchung

Bei diffusem Haarausfall ist eine gründliche Blutuntersuchung angezeigt. Denn oftmals ist Haarausfall nur ein Symptom einer dahinter liegenden Krankheit. Um der Ursache auf die Schliche zu kommen, reichen meisten schon 4 Parameter aus. So sollte der Fokus auf den Hämoglobin-, Ferritin-, TSH-, Blutsenkungswerten liegen. Wenn Frauen zusätzlich noch männliche Körperbehaarung haben oder Menstruationsstörungen auftreten, sollte ein Endokrinologe hinzugezogen werden.